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Es werden Posts vom März, 2014 angezeigt.

Digitale Optimierung der Wirklichkeit oder die "10 Kilo in 30 Minuten"-Diät

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Vor einem Jahr hatte ich eigentlich vor, übergewichtigen Damen im besten Alter Beautyshootings anzubieten um ihnen zu zeigen, dass auch füllige Frauen attraktiv und sexy sein können. Daraus ist leider wegen mangelnder Nachfrage nicht viel geworden, stattdessen fotografiere ich jetzt schöne junge Frauen aus der Fetischszene, die auch ohne Einsatz des Verflüssigungsfilters eine super Figur haben.
Außerdem habe ich schon seit längerem die Idee, ein Tutorial über meine Art der Bildbearbeitung zu verfassen. Meine frühere lehrende Tätigkeit steckt mir doch tiefer in den Knochen als ich dachte.
Ein Tutorial mit einem deutlich erkennbarem "Vorher-Nachher"- Effekt lässt sich aber mit den Modellen, die ich zur Zeit ablichte, aus zuvor genannten Gründen leider nicht verfassen.

Was macht also die pfiffige Fetischfotografin wenn ihr das mollige Modell fehlt? ...ja, genau!
Es ist unheimlich schwer eigene Fotos zu bearbeiten - allein bei der Sichtung kriege ich schon schlechte Laune. Aber …

Entspanntes Shooting in Frau Unarts Boudoir

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Ich habe in meinem Fotoarchiv noch Bilder gefunden, die bei einem Shooting in meinen Räumlichkeiten vor ca. einem Jahr entstanden sind.
Das Modell ist so freundlich  mir die Veröffentlichung eines Tutorials zu genehmigen, bei dem ich die Bildbearbeitung zur Entstehung der Fotos erklären kann.

Bei dem ersten Bild habe ich mich photoshoptechnisch voll ausgetobt - eigentlich ist es schon kein Foto mehr, sondern eher ein digital Painting.






Das zweite Bild ist minimal natürlicher. Ich habe mit Lightroom etwas Farbe in die schwarzen Klamotten des Modells gemalt, die Haut etwas retuschiert und den Hintergrund weich gezeichnet, etc.


Latex in allen Farben - warum muss Fetisch immer schwarz sein?

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Latex ist ein tolles Material für die Fotonachbearbeitung. Der Anzug des Modells Miss K. ist vorne schwarz und hinten türkis - ein tolles Teil.
Die Latexbettdecke, sowie die Einrichtung des Raums, in dem das Shooting statt fand, ist allerdings auch schwarz.
Nun ist es so, dass schwarzer Latex auf schwarzem Latexhintergrund vom Kontrast her nicht ganz optimal ist: Also musste ich mit Lightroom und Photoshop eins von beiden ( Hinter- bzw. Untergrund oder Anzug des Modells) einfärben.

Mir gefällt der Anzug in Erbsengrün am besten. Ein violetter Hintergrund schafft einen schönen Kontrast dazu-
und das Schlaginstrument sieht meiner Meinung nach in Lila besser aus als in Schwarz.



Gold ist auch nicht schlecht. Da wird die Domina mit den blonden Haaren zu einem goldenen Gesamtkunstwerk.
 Allerdings wird das Foto schnell verrauscht, wenn man die Tiefen des eigentlich schwarzen Anzugs so weit anhebt.



Fetischszenarien

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Bei den ersten Fetischshootings habe ich die dominanten Damen alleine, in den fotogensten Ecken der Studienräumlichkeiten, abgelichtet. Später wollte eine Lady zusammen mit einem männlichen Sub (ich scheue die Bezeichnung "Sklave" - da muss ich immer an meine "Was ist was"-Bücher über das Thema Sklaverei denken, was mich als Kind ungeheuer empört hat) fotografiert werden und ich fand es für spätere Shootings reizvoll, Fetischszenarien mit mehreren Modellen zu entwickeln.

Das erste Foto wurde im Eingangsbereich des Studios geschossen. Ich nutzte ein paar Treppenstufen aus und legte den Betrachterstandpunkt so tief, dass ich auch die Hände und Arme der beiden männlichen Modelle mit im Bild hatte.

Den Eingangsbereich lasse in geheimnisvollen Schatten und Unschärfe verschwinden, den Vordergrund "male" ich dagegen mit den Lightroomoptionen zur "Präsenz" extrem scharf.

Das bringt Tiefe in den Bildraum und hilft die männlichen Körper ( noch) muskulöser…

Dunkle Schönheit

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Diese Fotos sind mit dem sogenannten "Available Light" aufgenommen.

Hört sich toll an, oder?
Auf deutsch heißt es, dass ich mein Lichtset nicht dabei hatte und mit dem gedämpften Licht in den Räumen des Dominastudios arbeiten musste. Von dem Shooting an hatte ich immer meine zwei chinesischen Dauerlicht-Energiesparlampen auf ihren Stativen dabei.

Bei dem Bild in dem "Klinikraum" des Etablissements konnte ich die dort über dem Gynstuhl hängende OP-Lampe verwenden.

Ansonsten musste ich in Lightroom Licht und vor allem Schatten und Unschärfe in die Bilder malen und viel Zeit für die Bildbearbeitung investieren.




Trotzdem sind bei dem Shooting einige sehr schöne Bilder mit Lady E. entstanden, die ihren schlanken Körper voller Grazie in alle möglichen Posen verbiegen konnte - sah immer alles gut aus.


Blondes Gift in schwarzem Latex

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Diese Bilder mit Lady J. sind ausnahmsweise mit einem weißen Hintergrund aufgenommen. Normalerweise arbeite ich mit den Hintergründen der Räumlichkeiten des Dominastudios der einzelnen Damen.
Aber hier boten sich die klassischen Fetischfarben  Schwarz, Rot und Weiß an.

Das schwarz-rote Kleid des Modells ist aus Latex. Das Material ist sehr dankbar für die Bildbearbeitung in Lightroom. Diese Software verwende ich inzwischen fast lieber als Photoshop, da sie übersichtlicher ist und sich sehr gut für die Arbeit mit Fotoserien eignet.

Bei dem ersten Bild habe ich durch Verkleinerung des Bildausschnitts die Schnürung der Latexstrümpfe in den Fokus gesetzt. Für diese Aufgabe finde ich auch Lightroom praktischer als Photoshop.
In Photoshop verwende ich fast nur noch die Funktion "Verflüssigen" um Körperkonturen zu optimieren und mache die Hautretusche, alles andere passiert in Lightroom.

Bei Bild zwei habe ich den Betrachterstandpunkt nach unten gelegt um durch die Aufsicht das M…

Fetischfotografie aus dem weiblichen Blickwinkel

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Ohne selber ein aktives Mitglied der Fetischszene zu sein, ist die Fetischfotografie zu meinem hauptsächlichen Arbeitsgebiet geworden. Seit ca. einem Jahr fotografiere ich in einem bekannten Düsseldorfer Dominastudio und habe ebenso wie meine Modelle jedes Mal viel Spaß bei einem Shooting. Am liebsten lichte ich dominante Damen mit oder ohne devote Herren ab. Das entspricht meiner feministischen Weltsicht einfach am besten.
Ich finde, es gibt schon ausreichend Abbildungen von durch Männern unterdrückte Frauen auf dieser Welt, da reizt die Umkehrung der üblichen Machtverhältnisse mich künstlerisch mehr.
Als Erweiterung meines Wirkungskreises würde ich auch demnächst gerne vermehrt Shootings mit devoten Männern durchführen. Außerdem plane ich eine Ausstellung mit den besten Fetischfotos der vergangenen zwölf Monate.